Die Honigbiene: Ein spiritueller Hinweis jenseits des Zufalls

Viele Menschen, die sich bewusst für die Spiritualität entschieden haben, berichten von Erlebnissen, die auf die Existenz einer geistigen Welt hindeuten. Während Jenseitsmedien oft Informationen durchgeben, die nur Verstorbene wissen konnten, sehe ich in der Natur ein weiteres, für mich beweisführendes Phänomen: Die Honigbiene.

Das Geschenk ohne Gegenleistung:

Materialistisch betrachtet will jedes Lebewesen einfach nur existieren; es hat keinen biologischen Grund, dem Menschen „Geschenke“ zu machen. Bei den meisten Nutztieren ist die Verwendung einseitig und oft durch menschliche Zucht erzwungen. Doch die Honigbiene ist eine Ausnahme, die mehrere, völlig unterschiedliche Ebenen des Nutzens vereint – ohne dass der Mensch sie dazu „erzogen“ hätte:

 

• Honig: Ein vollkommenes Nahrungsmittel, das beim Nektarsammeln entsteht.

• Bienenwachs: Ein kostbarer Baustoff, den die Biene aus ihrem eigenen Körper hervorbringt. (Im Gegensatz zur Wespe, die optisch zum Teil in der „Innenausstattung“ ähnliche Nester baut, deren Material für den Menschen jedoch keinen Wert besitzt).

 • Bestäubung: Ein unersetzlicher Dienst an der gesamten Natur und dem menschlichen Überleben.

 

Die Symbolebene: Streben zum Licht

 

Was mich jedoch am tiefsten bewegt, ist die Ästhetik und Positivität dieses Wesens. Während andere Insekten sich oft von Aas ernähren oder im „Dreck“ zu finden sind, bleibt die Honigbiene eine „Vegetarierin“. Sie ist dort, wo die Sonne scheint, wo Blumen blühen und Schönheit ist. Sie strebt zum Licht.

 

In der Symbolsprache assoziieren wir Begriffe wie Himmel, Engel oder Paradies mit Reinheit und Leuchtkraft – Qualitäten, welche die Biene in ihrer Lebensweise auf natürliche Weise verkörpert.

 

Zufall oder göttliche Führung?

 

Ein Materialist würde sagen, diese Häufung positiver Eigenschaften sei reiner Zufall der Evolution. Doch für mich sind es zu viele „Zufälle“ bei einem einzigen Lebewesen:

 

1. Dass dasselbe Tier Honig und Wachs produziert.

 

2. Dass es gleichzeitig die Natur bestäubt.

 

3. Dass es dabei eine so geläuterte, „heilige“ Ausstrahlung besitzt.

 

Wäre das wertvolle Wachs nur durch gezielte Züchtung entstanden, wäre es kein Wunder. Doch da die Biene alle diese Gaben von Natur aus mitbringt, mehrere Gaben auf einmal, die ausgerechnet sie auszeichnen, nicht verschiedene Lebewesen, sehe ich darin einen Hinweis auf eine göttliche Führung des Universums. Es ist für mich ein Zeichen, dass die Natur nicht rein mechanisch und geistlos abläuft, sondern von einer schöpferischen Intelligenz durchdrungen ist.

Die Honigbiene ist aus schamanischer Sicht mein Krafttier.

Biene als Motiv in meiner künstlerischen Arbeit

Der Schmetterlingseffekt
Ein Sandkorn fiel – Wir hörten die Lawine,
Und fragten uns, was noch geschehen kann. 
Bald hörten wir den tobenden Vulkan.
Ihn stoppte mit den Flügeln eine Biene.
14 - 27.09.2025